Praxis für Osteopathie und Naturheilkunde Claudia Rauch
               Praxis für Osteopathie und Naturheilkunde         Claudia Rauch 

Aderlass

nach Hildegard von Bingen

„Wenn bei einem Menschen die Gefäße mit Blut überfüllt sind, müssen sie durch einen Aderlass von dem schädlichen Schleim und den durch die Verdauung gelieferten Fäulnisstoffen gereinigt werden"  
(Hildegard von Bingen)

Hildegard beschreibt die „Verschlackung des Blutes“ mit sog. Schwarzgalle, die sich auf den gesamten Stoffwechsel des Menschen auswirkt. Stress, Infektionen, Ernährungsfehler, Kummer, Angst, Umwelt und Genussgifte, wie Alkohol Zigaretten, weißer Zucker  tragen erheblich dazu bei.

 

Die schädlichen Stoffe werden über unseren Darm, die Haut, die Atemwege den Verdauungsapparat aufgenommen und an den Blutkreislauf abgegeben. Die Auswirkungen  können sich als Bluthochdruck, Migräne, neurologische Störungen, Depressionen, Schwindel, Tinnitus, Schlaganfall, etc. im Körper  zeigen. 

Der Aderlass nach Hildegard von Bingen wird am 1.bis 6. Tag nach Vollmond durchgeführt. Hierbei wird dem Körper zwischen 100 und 150 ml Blut entzogen. Wird das Gefäß angestochen, versetzt der Nadelstich den Körper in eine Art Schockzustand. Dabei fließen als Erstes die Schlack Stoffe  in Form von dunklem Blut ab. Verändert das Blut seine Farbe in hellrot, ist der Aderlass beendet.

Der Aderlass verbessert die Fließeigenschaften des Blutes, wirkt entgiftend bei Gicht, Rheuma, Fettstoffwechselstörungen und entzündungshemmend bei chronischen Erkrankungen. Zwei Tage vor  und nach dem Aderlass sollte möglichst auf fette Speisen, Alkohol, Nikotin und gebratenes Fleisch verzichtet werden. Die Augen können nach dem Aderlass mit Lichtempfindlichkeit reagieren.

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© Claudia Rauch